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Markus


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Das Heilbronner "Echo" stellt Fußball-Jongleurin Helena Polach vor: "Ich freue mich sehr, wenn kleine Mädchen zu mir kommen und wissen wollen, wie lange ich dafür geübt habe." Mit Fußbällen jongliert sie seit dem zwölften Lebensjahr. Ihr Papa hatte aufgrund ihrer Leidenschaft zum runden Leder die Idee dazu. "Ich hab Fußball schon immer geliebt und seit ich neun Jahre alt bin jongliert. Da war das naheliegend." Kein Wunder also, dass Polach bis heute tieftraurig ist, einmal ein Angebot von Fußball-Weltverband FIFA abgelehnt zu haben. Demnach sollte sie bei der Eröffnungsfeier einer Weltmeisterschaft mitwirken. Doch sie schaffte es nicht, das wahrzunehmen. Heimlich hofft Polach deshalb auf eine neue Chance zu zeigen, dass sie eine Künstlerin am Ball ist.

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Stefan


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Die HNA stellt Geraldine Philadelphia vor, die aktuell bei Flic Flacs "Festival der Artisten" in Kassel zu erleben ist. Vor drei Jahren hat die 21jährige ihr Abitur gemacht. Sie kann sich vorstellen, Betriebswirtschaft zu studieren. Dem Circus werde sie aber immer treu bleiben.


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Nach dem Circus ist vor dem Circus.
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benedikt
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Der Kreis-Anzeiger stellt Qing Liu, die Trainerin der Diabolo-Formation "Gorgeous Girls", vor. Selbst seit ihrer Kindheit als Diabolo-Artistin auf der ganzen Welt unterwegs, übernahm Liu 2003 die Leitung der zehn Frauen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren und feilte mit ihnen an der Choreografie bis zum Gewinn des Goldenen Clowns. Für ihre Schülerinnen sei sie mal Mutter, mal Vater, berichten diese beim täglichen Training.

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Markus


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Die Kronen-Zeitung stellt Kontorsionistin Maria Gschwandnter vor, die durch ihre Engagements im Circus Pikard bekannt wurde. „Ich habe im Alter von sieben Jahren mit Rhythmischer Gymnastik begonnen, das zehn Jahre als Leistungssportlerin gemacht und war schon immer sehr beweglich“, so Gschwandtner, die erst Kindergartenpädagogin wurde, später die Ausbildung am Konservatorium in Wien zur Musical- und Operettendarstellerin machte.

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Markus


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Die BZ stellt Strapaten-Artist Tim Kriegler vor, der kürzlich beim Cirque de Demain in Paris Silber gewonnen hat. Kriegler habe sich keinen ungefährlichen Job ausgesucht: „Du hängst halt auf 16 Metern Höhe ohne Matte und ohne Sicherung und rollst dich ab“, wird der 20-Jährige zitiert. Und die Strapaten? Tut das nicht weh? „Man hat immer wieder kleine Sachen“, so Kriegler. Aber neben anfänglichen Rückenproblemen ist der Absolvent der Berliner Artistenschule bis jetzt vor größeren Verletzungen verschont geblieben.

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Markus


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Die Südostschweiz stellt in einem Porträt Comedy-Jongleur Dustin Nicolodi vor, der in dieser Saison mit dem Circus Knie auf Tournee gehen wird. "Mein Vater ist schon als zehnjähriger Knirps mit seinen Brüdern bei Knie aufgetreten und später auch mehrmals als Bauchredner", erzählt Sohn Dustin nicht ohne Stolz. Denn für das "Zirkuskind", wie er sich bezeichnet, ist Knie der "beste Circus der Welt."


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Jonas


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Die Rheinische Post porträtiert Geraldine Philadelphia, die aktuell im Apollo Varieté und dort noch bis zum 15. April zu sehen ist. Inspiriert von Iryna Pitsur, die während ihrer Kindheit im Circus Roncalli auftrat, entschied sie sich für eine Kombination aus Hula-Hoop und Jonglage: "Hula-Hoop-Künstler sieht man an jeder Ecke, das war mir zu langweilig. Ich wollte mich von der Masse abheben und habe mich deshalb für diese ungewöhnliche Kombination entschieden". Nach dem Apollo-Engagement geht sie mit dem dänischen Circus Nemo auf Tournee. Auch der Cirque du Soleil hat sie schon angefragt, "doch das ist aktuell noch nicht der Moment dafür". Sie fühle sich gerade angekommen und wohl.

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Markus


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Der Internet-Blog unser38.de stellt Henry Ayala und Tatiana Kundyk vor. Seit eineinhalb Jahren sind der Kolumbianer und die bildhübsche Ukrainerin ein Paar. Er ist der „Prince of Clowns“, sie balanciert auf dem Schlappseil und gibt den weiblichen Part im Spaghetti-Entree. Ein gemeinsamer Wohnwagen, ein gemeinsamer Job, 24 Stunden zusammen – „da musst du dich wirklich lieben“, sagt Tatiana über ihre Artistenbeziehung. Und das tun die beiden: „Sie ist ein echtes Supertalent“, schwärmt Henry von Tatiana. „Und er ein echter Zirkusmensch“, ist sie von ihm begeistert. Beide sind froh, sich den harten Artistenalltag teilen zu können. Denn wenn die Scheinwerfer aus sind, heißt es trainieren, den Wohnwagen putzen, wenn nötig reparieren und das schwere Gefährt in die nächste Stadt manövrieren – „alleine könnte ich das gar nicht bewältigen“, gesteht Tatiana.

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Markus


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Die Jungfrau-Zeitung stellt in einem schönen Porträt die sympathische Tierlehrerin und Frau für alle Fälle des Schweizer Circus Harlekin, Susanne Mani, vor. Nach ihrer ersten Saison in der Manege kamen ihre beiden Rinder Anna und Celine für eine Pause auf die Alp im Diemtigtal. Jetzt reisen sie wiederum mit dem Circus von Ort zu Ort und bestreiten mit ihrer Meisterin bis zu 150 Vorstellungen. "Nach diesem Jahr Pause haben die Rinder nichts verlernt, sie wussten noch alles von ihrer Nummer", berichtet Susanne Mani und ergänzt lachend: "Das war dann schwierig als ich etwas ändern wollte, weil sie so festgefahren waren."

Susanne Mani ist gelernte Pferdepflegerin, nach ihrer Lehre arbeitete sie fünf Jahre in einem Pensionsstall. Anschliessend verbrachte die Diemtigtalerin zwei Jahre in Deutschland bei einem älteren Zirkusmann, von dem sie lernte, wie man einem Pferd beibringt, sich zu verbeugen, zu knien, sitzen und liegen. Wieder in der Schweiz besuchte sie Kurse in Freiheitsdressur unter anderem bei Niklaus Muntwyler (ehemals Circus Monti). Seit 2008 reist sie mit dem Circus Harlekin.

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Markus


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Markus hat Folgendes geschrieben:
Der Internet-Blog unser38.de stellt Henry Ayala und Tatiana Kundyk vor.



Ein weiteres schönes Porträt des sympathischen Paares bringt die Volksstimme. Bisher war die heute 33-jährige Tatiana Kundyk weltweit auf Show- und Varietébühnen zu sehen, wurde mit Teilnahmen an „Supertalent“-Shows in den USA, Italien, Georgien, Frankreich und noch anderen Ländern bekannt. Vor Dieter Bohlen und seinen Jurykollegen präsentierte sich die Ukra­inerin im Jahr 2015. Anders als Henry Ayala stammt sie nicht aus einer Zirkusfamilie. „Aber ich war schon als Kind vom Zirkus fasziniert, fand die Bewegungen der Artisten toll, die Biegungen und den Salto“, erzählt sie. Als sie sich dann intensiver damit beschäftigt und mit dem Training begonnen hat, „haben alle aus meiner Schulklasse mitgemacht. Aber viele sind nicht dabei geblieben.“ Tatiana aber hat durchgehalten, hatte ihren Traum immer im Blick: als Artistin auf der Bühne zu stehen. Als 16-Jährige verließ sich die Mittelschule und ging für vier Jahre an ein Zirkus-College.
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benedikt
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"Ein gutes Publikum gibt mir die Power, die ich benötige, um in Schwung zu kommen, um richtig gute Leistung zu bringen. Für mich lässt ein gutes Publikum seinen Emotionen freien Lauf und scheut sich nicht, Begeisterung, Fröhlichkeit oder Ergriffenheit zu zeigen", sagt Elisabeth Schmidt. Die Artistin hat 2012 mit ihrer Schwungtuch-Darbietung die Berliner Artistenschule abgeschlossen, gleich danach Bronze beim Festival in Wiesbaden gewonnen und reist seitdem als freie Künstlerin. Im ausführlichen und sehr lesenswerten Interview mit Mice-Magazin äußert sie sich unter anderem auch zu zur Arbeit hinter den Kulissen, Improvisationstalent und Zukunftsplanungen.

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Stefan


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Der Holsteinische Courier stellt Karim Messoudi und seine Partnerin Vera vor. Er ist Mitglied der Messoudi Family (Jonglagen, Partnerakrobatik), sie Teil des Balletts im Zirkus Charles Knie. Beide sahen sich 2014 auf einer Party das erste Mal. Per WhatsApp hielten sie Kontakt. Seit 2015 sind die 26jährige Ukrainerin und der 24jährige Australier ein Paar. Da Vera neben ihren Auftritten in der Manege auch im Büro mitarbeitet und bei der Werbung unterstützt, muss sie morgens schon recht früh raus. Karim hingegen sei ein Langschläfer. Dafür kümmert er sich um den Haushalt. Insbesondere kocht er gerne.

In rund 10 Jahren plant Karim Messoudi die Arbeit im Circus zu beenden. Seine Brüder und er hätten vorgesorgt und in Immobilien investiert. Das Trio besitzt Wohnungen und eine Kneipe in Einbeck. Sein Traum ist es, eine riesige Saunalandschaft zu bauen und zu betreiben.


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Nach dem Circus ist vor dem Circus.
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Jonas


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Das Flensburger Tageblatt stellt Clown Henry Ayala vor. Für ihn sei im Grunde kein anderer Beruf in Frage gekommen: Sein Vater sei Clown, sein Großvater in hohem Alter ebenfalls immer noch. Ur- und Ur-Ur-Großvater hatten auch schon die Menschen zum Lachen gebracht. Für ihn werde das zwar "angesichts der schlimmen Zeiten in der Welt" schwieriger, doch die Leute würden eben in den Circus gehen, um "alle Sorgen und Nöte" zu vergessen.

Neben seinem komischen Talent steht Henry schon seit seinem vierten Lebensjahr auf dem Hochseil. "Angst hatte ich nie. Das ist für mich wie Fernsehen oder Kaffeekochen", beschreibt er das Gefühl, unter der Kuppel des Zeltes zu balancieren. In seiner Karriere hat er schon viele Länder gesehen. Für ihn ist deshalb die Manege seine Heimat.

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Jonas


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Die Rheinische Post stellt das Trio Bello vor, das aktuell mit seiner Handstandequilibristik im Circus Roncalli zu sehen ist.

"Normalerweise werden Gruppen wie wir zusammengestellt. Wir wollten aber als Schwestern unbedingt zusammenbleiben. Das, was wir zeigen, liegt zwischen Sport und Akrobatik und wegen der verschiedenen Größen und Gewichte mussten wir uns erst zusammenfinden", wird Loren Bello (20) zitiert. Sie und ihre beiden Schwestern Celine (17) und Joline (12) wurden an der Circusschule in Verona ausgebildet.

Wie schon Vater Stiv Bello, der als Ikarier aktiv war, haben sie ihren ersten Vertrag bei Roncalli erhalten.
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Jonas


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Das Migrosmagazin stellt Luftakrobat Jason Brügger vor.

Der Artist leider seit seiner Matur (entsprechend dem deutschen Abitur) an Morbus Menière, einer Erkrankung des Innenohrs. Anfangs hatte er nur einen Tinnitus, später dann auch Schwindelattacken. Erst spät wurde die Krankheit diagnostiziert, als Brügger kurz vor seiner Abschlussprüfung an einer Circusschule in Kanada. Zu diesem Zeitpunkt konnte er kaum mehr auf zwei Beinen stehen und hatte jegliche Balance verloren. Bei seinem anschließenden Engagement im Circus Monti hatte er teils Schwindelattacken in bis zu 15 Metern Höhe: "Alles hat sich gedreht. Und ich habe es im Nachhinein niemandem gesagt, aus Angst, meinen Job zu verlieren oder keine Aufträge mehr zu bekommen".

Inzwischen geht er offener mit der Krankheit um. Als er im vergangenen Jahr eine Attacke während der Tournee mit dem Circus Knie hatte, sagte er den Auftritt an diesem Tag ab. Außerdem setzt er sich für andere Betroffene ein und besuchte Ende April eine Schule hörgeschädigter Kinder im Libanon.

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Artisten im Zeitungsporträt
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