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Mann durch Circus-Elefant tödlich verletzt
Stefan


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Wie verschiedene Medien - so auch die Heilbronner Stimme - berichten, hat der Elefant des in Buchen gastierenden Circus Luna am Samstagmorgen einen Mann getötet. Laut Polizei ist das Tier aus dem Circus ausgerissen und war nach 5:30 Uhr an einem Sportgelände unterwegs. Nach aktuellen Informationen griff der Elefant dort einen Mann an und verletzte ihn tödlich.

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Markus


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Elefantenkuh "Baby" soll nach Angaben der Polizei in einem Tierpark ein neues Zuhause finden, berichtet der SWR. Das Tier sei bereits auf dem Weg dorthin. Der Park befinde sich in Nordrhein-Westfalen, den Namen wollten die Beamten aber nicht preisgeben: "Damit erstmal das Tier seine Ruhe hat und zweitens möchten wir auch nicht, dass zu viele Schaulustige vor und in dem Tierpark aufziehen." Man habe mit dem Elefanten-Besitzer intensive Gespräche geführt und gedroht, den Elefanten zu beschlagnahmen, sollte der Circus keine Lösung anbieten.

Meldungen, der Elefant solle im Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen unterkommen, erteilte die Polizei eine Absage. Der Circusbetreiber habe sich gegen den Park entschieden, sagte der Polizeisprecher. Der Geschäftsführer des Serengeti-Parks hatte dem Elefanten zuvor Asyl in einem Gehege in Hodenhagen angeboten.
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Elefant "Baby" ist am Sonntagnachmittag im Safaripark Stukenbrock angekommen. "Wir haben im Elefantenhaus eine Box frei, die wir für Baby vorbereitet haben", erklärte Susanna Stubbe, Sprecherin des Safariparks, gegenüber der "Neuen Westfälischen". Diese Box ermögliche eine sogenannte Hands-off-Haltung. "Der Zoo Safaripark hat seit 1969 Erfahrung in der Haltung von Elefanten", betonte Stubbe. Derzeit halte der Zoo bereits drei Afrikanische-Elefanten-Kühe. "Die drei Kühe, die sich fremd waren, haben wir erfolgreich miteinander vergesellschaften können", sagte Stubbe derr Zeitung. Einen ähnlichen Weg versuche man nun mit der neuen Elefantenkuh "Baby" zu gehen. "Wir legen Wert darauf zu sagen, dass die Übernahme des Elefanten unsere eigene Entscheidung war und es die Entscheidung der Familie Frank war, uns ihren Elefanten anzuvertrauen", betonte Stubbe. Sie wies damit zugleich Spekulationen zurück, dass Tierrechtsorganisationen an dem Transfer beteiligt waren. Stubbe sagte auf die Frage, ob man nicht Angst habe, einen "gefährlichen Elefanten" zu übernehmen: "Nein, das haben wir nicht. Wir halten nach allen Informationen, die uns vorliegen das Tier nicht für extrem gefährlich, sondern das, was geschehen ist, für einen tragischen Unglücksfall."
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Das Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" tritt in einer Pressemitteilung voreiligen Schlussfolgerungen von Tierrechtsorganisationen entgegen, die sich nun in ihrer Ablehnung von Tierhaltung im Zirkus bestätigt sehen. "Die Frage, ob mangelnde Sicherheitsvorkehrungen für den Vorfall verantwortlich sind, ist Sache polizeilicher Ermittlungen. Ihn für pauschale Verbotsforderungen zu instrumentalisieren, ist äußerst fragwürdig", heißt es.

Die Argumentation der Tierrechtsorganisation PETA, ein solcher Vorfall sei auf Grund schlechter Haltungsbedingungen vorhersehbar gewesen, ist nach Ansicht des Aktionsbündnisses aus zweierlei Gründen haltlos. Zum einen habe es speziell zu diesem Tier erst kürzlich ein Gutachten gegeben. Eine Biologin der Universität Freiburg führte demnach eine Langzeituntersuchung durch und zeichnete alle Verhaltensweisen des Tiers genau auf. Das Ergebnis: Das Tier verhält sich völlig normal und zeigt keine Verhaltensstörungen. Zum anderen sei es eine unzulässige Dramatisierung, von einem Ausbruch des Tieres zu sprechen. Ein Ausbruch bezeichnet gewaltsames Überwinden der Gehegegrenzen. Nach Stand der Ermittlungen ist der Stall jedoch unbeschädigt. Als Folge einer schlechten Haltung oder gar als "Rache" ist der Vorfall daher keinesfalls zu sehen, schreibt das Aktionsbündnis.

Umso abwegiger ist es nach Ansicht des Bündnisses, pauschal die Gründe in den Tierhaltungsbedingungen in Zirkusbetrieben zu suchen: "Diese sind in Deutschland durch die Anwendung und Kontrolle von verbindlichen Leitlinien in europaweit vorbildlicher Weise geregelt. Eine tiergerechte Haltung von Elefanten im Zirkus ist möglich und wird in deutschen Zirkussen auch praktiziert. Wir fordern daher, die absolut notwendige Aufklärung dieses Falls nicht mit zusammenhangslosen Verbotsforderungen zu flankieren."

Ebenso meldete sich der "Dachverband der Tierhalter" zu Wort und kritisierte in einem offenen Brief v.a. die einseitige Darstellung der "Peta"-Sichtweisen in den Medien.
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Stefan


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Wie viele andere Medien, berichtet heute auch die Rheinische Post über den Todesfall. Eine Sprecherin des Safariparks Holte-Stukenbrock bestätigt der Elefantendame darin einen "erstklassigen Pflegezustand". Auch zeige das Tier "keinerlei Auffälligkeiten oder gar Aggression".

Auch Vertreter anderer Unternehmen kommen in dem Artikel zu Wort. "Wir sind schockiert angesichts dieses tragischen Unfalls. Elefanten sind jedoch grundsätzlich nicht gefährlich, wenn sie mit ihren Trainern oder Pflegern zusammen sind.", wird ein Sprecher des aktuell in Frankfurt am Main gastierenden Zirkus Charles Knie zitiert. Seitens des Circus Probst heißt es, dass für jedes Unternehmen die sichere Unterbringung der Tiere oberste Priorität habe.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung. Denn von alleine hätte Elefantendame Baby nicht aus dem Zelt kommen können, so ein Polizeisprecher.

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Stefan


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Peta hat den Vorfall genutzt, um heute zu einer Pressekonferenz einzuladen. Daraufhin haben der "Sonderfonds Circus mit Tieren", die ECA und der "Berufsverband der Tierlehrer" einen Katalog von 20 Fragen an Peta erstellt. Dieser ist an die Medienvertreter gerichtet. Er ist hier nachzulesen.

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Das Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" zeigt sich in einer neuen Pressemitteilung empört darüber, wie Tierrechtsvereine die Elefantenhaltung im Circus darstellen. Richtig sei, dass dazu heute strukturierte Freigehege mit Beschäftigungsmöglichkeiten genutzt werden. Elefanten im Circus erreichten ein höheres Lebensalter als in der Natur.

http://www.presseportal.de/pm/103332/3052461
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Knapp drei Wochen nach dem Todesfall in Buchen hat die Ermittlungsgruppe "Zirkus" noch immer keine heiße Spur. "Die Lage ist unverändert. Wir ermitteln nach wie vor in alle Richtungen", sagte Pressesprecherin Yvonne Schmierer gestern auf Nachfrage der Fränkischen Nachrichten. Nach wie vor ist unklar, wie der Elefant am frühen Morgen des 13. Juni aus seinem Zelt gelangen konnte. Zwar gibt es Hinweise auf Fremdeinwirkung. Konkrete Hinweise auf den oder die Verursacher fehlen jedoch. Nach wie vor steht im Raum, dass die Elefantenkuh entweder von Unbekannten gezielt aus dem Zelt gelassen oder aber seitens der Zirkusmitarbeiter das Gehege nicht korrekt gesichert wurde.

Aus Sicht der Verantwortlichen des Circus liegt auf der Hand, dass der Dickhäuter durch Tierrechtler aus dem Zelt gelassen wurde. Am späten Dienstagabend hat sich nun die Zirkusfamilie in einem offenen Brief an Politiker, Behörden und Medien gewandt. Darin bringen die Angehörigen des Circus Luna ihr Mitgefühl gegenüber der Familie des 63-jährigen Opfers zum Ausdruck, kommen dann aber auf sich selbst zu sprechen. "Diese ganze Situation ist für uns immer noch unbegreiflich. Die Ermittlungen laufen noch und trotzdem werden wir von den Tierrechtsorganisationen mit Spekulationen und Schuldzuweisungen an den Pranger gestellt. Und leider damit auch andere Zirkusunternehmen", heißt es in dem Schreiben. Und weiter: "Wir wissen noch nicht, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Dazu laufen noch die polizeilichen Ermittlungen." Allerdings hätten Tierrechtsorganisationen seit Jahren "Freiheit" für den Elefanten gefordert.

Von "Hetzkampagnen" und "Aktionen" der Tierrechtler ist die Rede. Dass es sich dabei um gezielte Stimmungsmacherei handele, würden "wissenschaftliche Studien, Begutachtungen, Kontrollen der Veterinärbehörden und die strengen Tierschutzbestimmungen belegen, denen Zirkusse mit Tieren Folge leisten müssen". Es werde auch zu militanten Aktionen aufgefordert, sagen die Zirkusleute. Einbrüche in Ställe, Zerstörung von Stallanlagen, Freilassung von Tieren - all das habe es in der Vergangenheit schon gegeben. "Natürlich sind auch wir dafür, dass jeder in unserem Staat seine Meinung sagen kann, allerdings darf dies nicht schon terroristischen Charakter haben", heißt es in dem Brief.

All das könne das Unglück in Buchen nicht ungeschehen machen. "Wir werden alles tun, damit die Ermittlungen vorwärts kommen. Als Konsequenz haben wir den Elefant abgegeben. Dies fiel uns sehr schwer, denn schließlich war er für uns auch ein Familienmitglied."

Zum Schluss sprechen sich die Zirkusleute vehement dafür aus, die Wildtierhaltung in Zirkussen nicht in Frage zu stellen: "Denn bei der ganzen Tragödie sollte man eingestehen, dass es hier einen Todesfall durch einen Elefanten gab, in den letzten Jahren allerdings einige Todesfälle von Wanderern durch Kühe und Todesfälle durch Attacken von Hunden. Unfälle mit Tieren hat es, wie auch im Straßenverkehr, immer schon gegeben und werden sich in Zukunft nicht verhindern lassen."

Folge man den Forderungen der Tierrechtsorganisationen, müsse Tierhaltung demnach komplett verboten werden. Aus Sicht der Verfasser des Briefs würde das bedeuten: "Keine Tiere mehr im Zirkus, keine Tiere mehr in Zoos, keine Tiere mehr in privater Haltung, kein Pferdesport mehr, keine Ausstellungen mehr, keine Verarbeitung für den menschlichen Bedarf und letztendlich auch keine Tierhaltung mehr für die Medizin. Und da stellt sich nun die Frage: Wo fängt man an, wo hört man auf?"
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Einen Monat nach der tödlichen Attacke eines Elefanten in Buchen auf einen Rentner steht immer noch nicht fest, wie die afrikanische Elefantenkuh Baby aus ihrem Zirkusgehege entkommen konnte. Die Kriminalpolizei ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mosbach weiter wegen fahrlässiger Tötung, berichtet das Mindener Tageblatt. "Die Ermittlungen richten sich gegen Verantwortliche des Zirkus Luna und gegen unbekannt, da noch nicht geklärt ist, ob das Tier absichtlich freigelassen wurde oder durch Fahrlässigkeit entkommen konnte", wird Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering zitiert.

Derweil hat sich der Elefant im Safaripark Stukenbrock gut eingelebt: "Wir sind sehr, sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung", sagte Safaripark-Sprecherin Susanna Stubbe am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die drei anderen afrikanischen Elefantendamen hätten den durchaus dominanten Neuzugang unterschiedlich schnell aufgenommen. "Auch wenn die ein oder andere mal beleidigt ist, da ist keine Aggression im Spiel", betonte Stubbe. Gewöhnen muss sich der ehemals "Baby" genannte Elefant auch an einen neuen Namen: Weil einer der im Safaripark lebenden Elefanten genauso heißt, wurde das neue Herdenmitglied nun "Benji" getauft. Auch zu den Tierpflegern finde eine schrittweise Annäherung statt. «Sie wird gerufen, kriegt Leckerchen, damit sie sich an die neuen Menschen gewöhnt", sagte Stubbe. Die 25.000 Quadratmeter große Elefantenanlage ermögliche es, mit den Tieren umzugehen, ohne sie anfassen zu müssen, so der in der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte dpa-Beitrag.
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Der ehemalige Besitzer Stefan Frank hat jetzt bei Elefant Benji (ehemals Baby) in seiner neuen Umgebung die Fußpflege übernommen, da die Tierpfleger im Safaripark Stukenbrock aus Respekt vor dem Tier lieber Abstand halt. "Die Ohren hochgestellt, kommt sie in lockerem Trab auf ihn zu und schmiegt sich an ihn wie ein Hund, der sein Herrchen begrüßt", beschreibt das Westfalen-Blatt die Szene. "Ich hatte Baby, seitdem sie ein Kalb war. Das ist eine Beziehung, die über Freundschaft hinaus geht. Sie ist ein Familienmitglied", sagt Stefan Frank. "Sie zeigt Freude und Wohlgefühl und ist ein bisschen übermütig", interpretiert Frank, der dem Tier mit bloßen Händen begegnet. "Was sie kann, hat sie mit Spaß gelernt." Die Zeitung weiter: "Viel vergessen hat die Elefantenkuh wohl nicht. Sie hebt auf Zuruf ein Vorder- oder Hinterbein. Auf den Befehl 'down' geht sie in die Knie und legt sich hin. An Stefan Frank scheint sie sich anschmiegen zu wollen. Oder mit ihm herumalbern. Hängt er sich an ihre Stoßzähne, hebt sie den Kopf und hebt ihn in die Höhe. Auch die Pediküre lässt sie gelassen über sich ergehen."
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Nachdem ein Circuselefant einen 65-Jährigen getötet hat, hat die Staatsanwaltschaft Mosbach einen Strafbefehl gegen den Zirkusdirektor verhängt. Der Mann soll 90 Tagessätze à 70 Euro zahlen – insgesamt 6300 Euro, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch sagte. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist der Zirkuschef dafür verantwortlich, dass der Elefant "Baby" im Juni 2015 aus seinem Gehege in Buchen im Neckar-Odenwald-Kreis entkam und einen Spaziergänger angriff und tötete. Ob die Elefantenkuh versehentlich freikam oder gezielt freigelassen wurde, blieb ungeklärt.

Zahlreiche Medien berichten aktuell über die Entscheidung, beispielweise die Badische Zeitung.
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Markus


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In dem Fall "Buchen" wird es wohl nicht zu einer Hauptverhandlung kommen. Rechtsanwalt Steffen Kling (Mannheim), der den Circusdirektor sagte der Rhein-Neckar-Zeitung, dass er im Namen seines Mandanten zwar Einspruch gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Mosbach wegen fahrlässiger Tötung eingelegt habe. Dieser richte sich jedoch nicht gegen das Urteil selbst oder das Strafmaß (90 Tagessätze), sondern nur gegen die festgelegte Höhe des Tagessatzes von 70 Euro. Das dem 79-Jährigen vorgeworfene "Organisationsverschulden" sei vor Gericht schwer zu widerlegen, weshalb das Urteil an sich akzeptiert werde - zumal nach wie vor noch nicht geklärt werden konnte, wer das Tier aus seinem Gehege geführt hat.
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Jonas


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Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) berichtet ausführlich über die aktuelle Situation der Familie Frank. Seit mehr als einem Jahr stehen die Zelte des Circus Luna nun an der Riedspitze im Mannheimer Stadtteil Sandhofen. Fernando Frank, Enkel von Seniorchef Walter Frank, kümmert sich um die ca. 40 verbliebenen Tiere. Wieder auf Tournee gehen könne man nicht, man würde ins Fadenkreuz radikaler Tierrechtler geraten. Hilfe erhält die Familie in dieser nicht leichten Situation von Unterstützern wie dem Mannheimer Michel Bauer, der eindeutig Position zu Peta und co. bezieht: "Peta geht es nicht um Tierschutz, sondern nur um Spenden." Stefan Franks Frau Alexandra Finckh meint, Peta habe den Circus seit 1992 verfolgt. Die Familie ist sich sicher, dass Elefant "Baby" befreit wurde, man könne es aber nicht beweisen. Seit Oktober ist die juristische Aufarbeitung des Unglücks abgeschlossen. Walter Frank muss wegen Vernachlässigung seiner Sorgfaltspflicht 3150 Euro Strafe zahlen.
Anhand von Videos eines Treffens von Stefan Frank mit "Baby" im Safaripark Stuckenbrock meint die RNZ: "Angesichts dieser Bilder ist es schwer vorstellbar, dass "Baby" bei den Franks schlecht behandelt worden ist". Auch Michael Hoffmann, stellvertretender Leiter des Hochwildschutzparks in Rheinböllen, der den letzten Bären der Franks aufgenommen hat, findet, die Angehörigen der Circusfamilie seien alles andere als Tierquäler.
Walter Franks Ehefrau Hilde Frank ist vom langen Kampf gegen Peta getroffen und leidet an Depressionen. Alexandra Finckh sagt, es müsse weitergehen. Deshalb würde sie mittelfristig gerne einen Erlebnishof mit Streichelzoo und kleineren Circusvorführungen in Mannheim eröffnen. Langfristig sei aber klar, dass die Familie nur hoffe, ihr Leben weiterleben zu können.
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Mann durch Circus-Elefant tödlich verletzt
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